Bullet Journal März 2018

Ich habe eigentlich schon seit Jahren vor, das sogenannte Bullet Journaling auch einmal auszuprobieren, aber irgendwie habe ich nicht geglaubt, das auch so hinzubekommen wie auf den ganzen Instagramposts.

Aber diesen März bin ich auf ein paar Videos zu dem Thema gestoßen, die mich mehr als nur inspiriert haben. Nachdem ich einen ganzen Tag damit zugebracht habe, Tutorials und Flip-Throughs anzusehen, habe ich es nicht länger ausgehalten, mir das nächstbeste Notizbuch aus meiner Sammlung gegriffen und einfach angefangen.

Besonders inspiriert wurde ich von diesem Video von AmandaRachLee, die mich auf die Idee mit den Kakteen gebracht hat und auch sonst praktische Tipps und Tricks hat.

Als Erstes braucht es natürlich eine ausgestaltete Hauptseite, die den Monat und das Thema ebendessen bestimmt.

Weiter geht es mit einem Monatskalender, in dem man die wichtigsten Geburtstage, Events und Treffen eintragen kann – Und leider auch die Klausuren.

Für Leute, die Blogs zu updaten und „Dungeons and Dragons“-Kampagnen zu schreiben haben, ist sicherlich diese Seite interessant. Auch, wenn die Zielgruppe da nicht so groß zu sein scheint…

Die Seite mit den wöchentlichen Ausgaben habe ich mal unauffällig weggeschnitten, doch wenn man die im Auge behalten will, sollte man sich definitiv einen solchen Abschnitt in seinem Journal gestalten.

Geblieben ist der Moodtracker, der meine Stimmung an den jeweiligen Tagen durch die Helligkeit der Pflanzen anzeigt. Wahrscheinlich wäre es schlauer, unterschiedlichere Farben zu nehmen, doch das hätte nicht so gut zum Thema gepasst.

Seine Monatsziele sollte man natürlich auch nicht aus den Augen verlieren. Da reicht es, sich vier oder fünf größere Ziele zu setzen, die definitiv bis zum Ende des Monats erledigt werden sollen.

Auch ein Habit Tracker kann nützlich sein, wenn man sich antrainieren will, bestimmte Angewohnheiten aufzubauen. Am Ende des Monats ist er dann entweder schön oder deprimierend anzusehen, aber wenigstens lernt man sich und seine Schwächen besser kennen.

Die Top Fünf des Monats habe ich nur in Videos gesehen, nicht aber in Bullet Journaling Form. Das sollte einen jedoch nicht davon abhalten, so eine Sektion auch in seinem Journal unterzubringen. Was für fünf Gebiete das sein sollen, ist einem natürlich selbst überlassen, ich habe aber Buch, Film, Serie, Song und Videospiel gewählt, weil ich davon pro Monat mindestens ein neues Objekt kennenlerne.

Last but not least – Der Wochenkalender. Ein Klassiker.

Mein erstes Puppenkleid

Und weil ich bei ebendiesem Aufräumen, das im vorherigen Beitrag erwähnt wurde, mein unglaublich altes Nähkästchen wieder gefunden habe, kam mir noch eine Idee: Puppenkleider zu nähen klingt ebenfalls spannend. Und eigentlich wollte ich das schon immer mal lernen, hatte aber nie Energie und Gelegenheit dazu. Und wie es der Zufall so wollte, hatten wir noch eine alte, leicht angestaubte Nähmaschine im Keller.

Das Problem damit war jedoch, dass der Unterfaden so schwerfällig ging, dass ordentliche Nähte damit unmöglich wurden, weshalb ich mich noch ein wenig gedulden musste, bis eine neu bestellte Maschine ankam.

Hier ist das gute Stück:

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Also sucht man sich Anleitungen und kauft früher oder später auch Stoff. Leider gab es den erträumten, schwarz-pink gestreiften Stoff nicht, deshalb mussten andere Farben reichen, wie man sehen kann.

Zusammen mit ein paar Schnittmustern aus dem Internet sieht das doch schon ganz ordentlich aus (jedenfalls für eine Anfängerin).

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Und einen Tag später musste auch schon das zweite Outfit folgen, weil ich unbedingt auch mal einen gemusterten Stoff ausprobieren wollte.

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